Mietwagen Mallorca 2026 – Tipps zu Verkehr, Parken & Straßen

Alles, was Sie über das Autofahren auf Mallorca wissen müssen: Verkehrsregeln, Straßentypen, Parkplatzsuche und warum ein Cabrio die beste Wahl ist.

Mallorca ohne Auto? Möglich, aber Sie verpassen das Beste. Der öffentliche Nahverkehr deckt die großen Orte ab, doch die spektakulären Küstenstraßen, versteckten Buchten und Bergdörfer erreichen Sie nur mit dem eigenen Mietwagen. Besonders im offenen Cabrio wird jede Fahrt zum Erlebnis – egal ob Sie über die Serpentinen der Tramuntana kurven oder entlang der Ostküste zum nächsten Strand fahren.

Dieser Ratgeber behandelt alles Praktische rund ums Autofahren auf Mallorca: von der Buchung und Versicherung über Verkehrsregeln und Straßentypen bis hin zu Park-Tipps und Tankstellen. Damit Sie Ihren Roadtrip 2026 entspannt genießen können – ohne böse Überraschungen.

1. Mietwagen buchen – Was Sie wissen sollten

Roter Oldtimer in einer Straße in Pollença, Mallorca

Frühbuchung oder spontan am Flughafen?

Grundregel: Je früher Sie buchen, desto günstiger wird es. In der Hauptsaison (Juni bis September) sind beliebte Fahrzeugklassen – insbesondere Cabrios – oft Wochen vorher ausgebucht. Wer erst am Flughafen-Schalter nach einem Mietwagen fragt, zahlt leicht das Doppelte und bekommt nur noch die Restposten. Über Vergleichsportale wie Check24, billiger-mietwagen.de oder Idealo lassen sich Preise verschiedener Anbieter bequem vergleichen. Aber Achtung: Der günstigste Preis ist nicht immer der beste – achten Sie auf das Kleingedruckte bei Versicherung und Tankregeln.

Cabrio vs. Kleinwagen – Welcher Typ passt?

Ein Kleinwagen (Fiat 500, Seat Ibiza o. Ä.) reicht völlig aus, wenn Sie das Auto nur als Transportmittel nutzen: zum Strand, zum Supermarkt, zum Hotel. Für Familien mit Kindern und viel Gepäck ist ein Kompakt-SUV praktischer. Aber wenn die Fahrt selbst das Erlebnis sein soll – und genau dafür ist Mallorca wie geschaffen –, dann führt kein Weg am Cabrio vorbei. Die Küstenstraßen, die Bergpässe, die duftenden Pinienwälder: Im offenen Wagen erleben Sie das alles mit allen Sinnen. Ein MINI Cooper Cabrio, ein Fiat 500C oder ein Mazda MX-5 sind perfekte Begleiter für Mallorcas Straßen.

Versicherungsarten verstehen

Die Versicherung ist der Punkt, an dem Urlauber am häufigsten in die Falle tappen. Hier die wichtigsten Begriffe:

  • Vollkasko ohne Selbstbeteiligung (CDW/SCDW): Der Goldstandard. Sie zahlen bei einem Schaden nichts – egal was passiert. Achten Sie darauf, dass Reifen, Unterboden, Glas und Dach eingeschlossen sind.
  • Vollkasko mit Selbstbeteiligung: Im Schadensfall zahlen Sie einen Eigenanteil (oft 800–1.500 EUR). Dieser Betrag wird vorab auf der Kreditkarte geblockt.
  • Teilkasko (TP/CDW): Deckt nur bestimmte Schäden ab – meist keine Einbruchschäden, keine Reifen, kein Unterboden. Finger weg, wenn Sie ruhig schlafen wollen.
  • Zusatzversicherung am Schalter: Wird Ihnen am Flughafen aggressiv verkauft. Oft teuer und überflüssig, wenn Sie bereits online eine gute Versicherung gebucht haben.

Kaution und Kreditkarte

Die meisten Autovermieter auf Mallorca verlangen bei der Abholung eine Kreditkarte – nicht nur als Zahlungsmittel, sondern als Sicherheit für die Kaution. Typischerweise werden 800 bis 1.500 EUR auf der Karte geblockt. Das Geld ist zwar nicht weg, aber für die Dauer der Miete nicht verfügbar. Debitkarten (Maestro, V-Pay) werden meist nicht akzeptiert. Wer keine Kreditkarte hat oder sich den Kautionsstress sparen möchte, sollte einen Anbieter wählen, der ohne Kaution arbeitet.

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2. Verkehrsregeln auf Mallorca

Bergstraße auf Mallorca im Nebel mit Kurven

Spanien gehört zur EU, und die Verkehrsregeln sind im Großen und Ganzen ähnlich wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Trotzdem gibt es einige Besonderheiten, die Sie kennen sollten – vor allem, weil Bußgelder auf Mallorca deutlich höher ausfallen als in Deutschland.

Tempolimits

  • Innerorts: 50 km/h (in vielen Orten und Wohngebieten nur 30 km/h)
  • Landstraßen: 90 km/h
  • Autobahnen: 120 km/h

Die Tempolimits werden streng kontrolliert – stationäre und mobile Radarfallen stehen an vielen Strecken. Die Bußgelder beginnen bei 100 EUR und können bei massiver Geschwindigkeitsüberschreitung (ab 50 km/h zu viel) bis zu 600 EUR betragen. Wer den Bußgeldbescheid innerhalb von 20 Tagen bezahlt, erhält einen Rabatt von 50 %.

Kreisverkehre

Kreisverkehre sind auf Mallorca allgegenwärtig – fast jede Kreuzung außerhalb der Städte ist als Kreisverkehr ausgebaut. Die Regel: Wer sich bereits im Kreisverkehr befindet, hat Vorfahrt. Die in Deutschland bekannte Regel „rechts vor links" gilt hier nicht. Blinken Sie beim Verlassen des Kreisverkehrs nach rechts.

Alkohol und Telefon

Die Promillegrenze liegt bei 0,5 ‰ (für Fahranfänger mit weniger als zwei Jahren Fahrpraxis bei 0,3 ‰). Telefonieren am Steuer ist nur mit Freisprechanlage erlaubt – Headsets mit Kabel zählen nicht! Ein Verstoß kostet 200 EUR und 3 Punkte.

Linien auf der Straße

Dieses System verwirrt viele Urlauber, ist aber simpel:

  • Gelbe durchgezogene Linie am Fahrbahnrand: Absolutes Halteverbot. Nicht einmal kurz anhalten.
  • Blaue Linie: Gebührenpflichtige Parkzone (Parkuhr oder App nötig).
  • Weiße Linie: Freies Parken erlaubt (sofern kein Schild etwas anderes sagt).

Pflichtausstattung im Fahrzeug

In Spanien müssen sich im Fahrzeug befinden:

  • 2 Warndreiecke (ja, zwei – eines vor und eines hinter dem Fahrzeug bei einer Panne)
  • Reflektierende Warnweste (muss im Innenraum griffbereit sein, nicht im Kofferraum)
  • Ersatzlampenset (bei neueren Fahrzeugen mit LED-Scheinwerfern entfällt das)

Bei einem Mietwagen ist diese Ausstattung in der Regel bereits an Bord. Prüfen Sie es trotzdem bei der Übernahme.

Gurtpflicht und Kindersitze

Alle Insassen müssen angeschnallt sein – auf allen Sitzplätzen. Kinder unter 135 cm Körpergröße benötigen einen zugelassenen Kindersitz. Dieser kann beim Vermieter dazugebucht werden (ca. 5–8 EUR/Tag). Kinder unter 12 Jahren dürfen grundsätzlich nicht auf dem Beifahrersitz sitzen.

💡 Tipp: Bei sofortiger Zahlung eines Bußgeldes (direkt beim Polizeibeamten oder innerhalb von 20 Tagen online) erhalten Sie in Spanien 50 % Rabatt. Ein Bußgeld von 200 EUR wird dann nur 100 EUR kosten.

3. Straßen und Straßentypen

Kurvige Küstenstraße auf Mallorca mit Meerblick

Das Straßennetz auf Mallorca ist hervorragend ausgebaut. Die Hauptverkehrsachsen sind Autobahnen, die großen Städte sind über gut asphaltierte Landstraßen verbunden, und selbst entlegene Bergdörfer sind über befestigte Straßen erreichbar. Die Straßenqualität ist insgesamt deutlich besser als ihr Ruf.

Autobahnen (Autopistas)

Mallorca hat vier Autobahnen, die alle kostenlos sind:

  • MA-1: Palma – Peguera – Andratx (Südwesten)
  • MA-13: Palma – Inca – Alcúdia (Norden, die längste Autobahn der Insel)
  • MA-15: Palma – Manacor (Osten)
  • MA-19: Palma – Llucmajor – Campos (Süden)

Die Autobahnen sind modern und wenig befahren – außer zu Stoßzeiten rund um Palma. Die Beschilderung ist klar, die Fahrbahnen breit. Tempolimit: 120 km/h.

Landstraßen (Carreteras)

Die Landstraßen tragen MA-Nummern (z. B. MA-2100) und verbinden die Dörfer und Städte miteinander. Sie sind durchgehend asphaltiert und meist gut in Schuss. Das Tempolimit beträgt 90 km/h, wird aber durch häufige Kurven, Ortsdurchfahrten und landwirtschaftliche Fahrzeuge ohnehin selten erreicht. Überholen nur an gestrichelten Mittellinien!

Bergstraßen

Die Bergstraßen der Serra de Tramuntana und der Halbinsel Formentor gehören zu den spektakulärsten Straßen Europas. Die MA-10 von Andratx über Valldemossa, Deià und Sóller nach Pollença ist eine Fahrt, die Sie nie vergessen werden. Aber: Diese Straßen sind eng, kurvenreich und haben oft keine Leitplanken. Gegenverkehr in Haarnadelkurven ist normal – fahren Sie vorausschauend, hupen Sie vor unübersichtlichen Kurven, und überlassen Sie dem bergauf Fahrenden die Vorfahrt.

Túnel de Sóller

Der Tunnel von Sóller (2,8 km lang) verbindet Palma mit Sóller und der Nordwestküste. Die Durchfahrt kostet ca. 3,80 EUR pro Fahrt (Zahlung in bar oder per Karte). Die Alternative: der Coll de Sóller, ein 496 m hoher Pass mit 57 Kurven – landschaftlich grandios, aber nichts für schwache Nerven. Im Cabrio ist die Passstraße bei gutem Wetter ein Muss.

🛣️ Straßenzustand: Insgesamt sind Mallorcas Straßen in sehr gutem Zustand. Schlaglöcher sind selten, die Beschilderung ist ordentlich. Vorsicht ist nur auf sehr schmalen Nebenstrecken in der Tramuntana geboten, wo der Asphalt manchmal brüchig wird und Steinschlag möglich ist.

4. Parken auf Mallorca

Straße mit parkenden Autos auf Mallorca

Parken ist auf Mallorca ein Dauerthema – besonders in Palma, den Küstenorten und an beliebten Stränden. Wer die Regeln kennt, spart Geld und Nerven.

Das Farbsystem

Mallorcas Parkregeln funktionieren über farbige Markierungen am Straßenrand:

  • Blaue Linie (Zona Azul / ORA): Gebührenpflichtiges Parken. Parkuhr oder App (z. B. EasyPark) nötig. Typische Zeiten: Mo–Fr 9:00–14:00 und 17:00–20:00, Sa 9:00–14:00. Sonntags und feiertags meist kostenfrei. Preis: ca. 0,50–1,50 EUR/Stunde je nach Zone.
  • Gelbe Linie: Absolutes Halteverbot. Kein Halten, kein Parken – nicht mal „nur kurz". Abschleppen möglich.
  • Weiße Linie: Freies Parken erlaubt (soweit kein Schild etwas anderes regelt).
  • Grüne Linie: Anwohnerparken (mit Genehmigung) oder Kurzparkzone.

Tiefgaragen in Palma

In Palmas Altstadt ist Straßenparken fast unmöglich. Nutzen Sie stattdessen eine der Tiefgaragen:

  • Parking Parc de la Mar – direkt an der Kathedrale, ideal für Altstadtbesuche
  • Parking Avenidas – am Passeig de Mallorca, zentral gelegen
  • Parking Plaça Major – unter dem Hauptplatz, fußläufig zu allem
  • Parking Mercat de l'Olivar – in der Nähe des Markts

Preise liegen typischerweise bei 2–3 EUR pro Stunde, Tageshöchstpreis bei 18–25 EUR. Tipp: In vielen Tiefgaragen können Sie über die App von Parkia oder EasyPark im Voraus buchen und Zeit beim Ein- und Ausfahren sparen.

Parken an Stränden und Ausflugszielen

An den beliebten Stränden und Sehenswürdigkeiten ist die Parksituation in der Hochsaison angespannt. Einige Tipps:

  • Früh da sein: Ab 10 Uhr sind die meisten Strandparkplätze voll.
  • Kostenpflichtige Parkplätze: An vielen Stränden (Es Trenc, Cala Mondragó, Sa Calobra) kosten die Parkplätze im Sommer 5–8 EUR pro Tag.
  • Nicht auf Privatgrund parken: Schilder mit „Vado permanente" (Ausfahrt freihalten) oder Ketten sind ernst gemeint – es wird abgeschleppt.

Strafzettel und Abschleppen

Falschparken wird auf Mallorca konsequent geahndet. Bußgelder liegen typischerweise bei 40–200 EUR. In Palma und den Touristenorten kontrolliert die Policia Local regelmäßig. Besonders ärgerlich: Wird Ihr Mietwagen abgeschleppt, müssen Sie das Bußgeld und die Abschleppkosten (ca. 150–250 EUR) zahlen, bevor Sie das Fahrzeug zurückbekommen. Die städtischen Abschleppplätze haben keine Nachtsichtzeiten – Sie bezahlen und warten.

Park-Apps

Laden Sie sich vor Ihrem Urlaub die App EasyPark herunter. Damit bezahlen Sie Parkgebühren bargeldlos und sekundengenau – kein Münzen-Suchen, kein Strafzettel wegen abgelaufener Parkuhr. Die App funktioniert in Palma und in den meisten Küstenstädten.

⚠️ Achtung beim Cabrio: Schließen Sie das Verdeck immer, wenn Sie das Auto parken – auch bei Sonne. Diebstahl aus offenen Cabrios ist auf Mallorca selten, kommt aber vor. Außerdem schützt das geschlossene Verdeck vor plötzlichen Regenschauern und direkter Sonneneinstrahlung auf die Sitze.

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5. Tanken auf Mallorca

Benzinpreise

Die Kraftstoffpreise auf Mallorca liegen auf dem spanischen Festlandniveau – also etwas günstiger als in Deutschland. Stand 2026 zahlen Sie für einen Liter:

  • Super 95 (Gasolina): ca. 1,50–1,60 EUR
  • Diesel (Gasóleo): ca. 1,40–1,55 EUR
  • Super 98: ca. 1,65–1,75 EUR

Tankstellennetz

Insgesamt ist das Tankstellennetz auf Mallorca gut ausgebaut. In und um Palma, an den Autobahnen und in den großen Ortschaften finden Sie problemlos Tankstellen. Dünner wird es in der Tramuntana und im ländlichen Nordosten – hier können zwischen zwei Tankstellen leicht 30 bis 40 Kilometer liegen. Tanken Sie also vor einer Bergstraßen-Tour rechtzeitig auf.

Bezahlung

Die meisten Tankstellen akzeptieren Kreditkarten und EC-Karten. Einige kleine Tankstellen auf dem Land nehmen jedoch nur Bargeld. Automatentankstellen (ohne Personal) werden immer häufiger – hier benötigen Sie eine Kredit- oder Debitkarte mit PIN.

Diesel oder Benzin?

Mietwagen auf Mallorca fahren in der Regel mit Benzin (Gasolina). Achten Sie beim Tanken auf die richtige Sorte – die Zapfsäulen sind farblich markiert: Grün = Benzin, Schwarz = Diesel. Falschtanken ist einer der häufigsten (und teuersten) Fehler im Urlaub. Prüfen Sie im Mietvertrag oder am Tankdeckel, welchen Kraftstoff Ihr Fahrzeug braucht.

Tankregel: Die meisten Vermieter geben den Wagen vollgetankt aus und erwarten ihn vollgetankt zurück („full-to-full"). Tanken Sie auf dem Rückweg zum Flughafen – in der Nähe des Aeropuerto Son Sant Joan gibt es mehrere Tankstellen. Wer das vergisst, zahlt dem Vermieter einen deutlich überhöhten Literpreis.

6. Die schönsten Fahrstrecken

Mallorca hat einige der schönsten Panoramastraßen Europas. Hier die Highlights in Kurzform – eine ausführliche Beschreibung mit Routen und Stopps finden Sie in unserem Guide zu Ausflügen und Tagestouren.

  • Cap de Formentor: Die berühmte Straße zum Leuchtturm am nördlichsten Punkt Mallorcas. 20 km purer Fahrspaß zwischen Steilklippen und Meerblick. In der Hochsaison (Mai–Oktober) ist die Zufahrt für Autos ab einem bestimmten Punkt gesperrt – informieren Sie sich vorab.
  • MA-10 durch die Tramuntana: Die „Große Küstenstraße" von Andratx über Banyalbufar, Valldemossa, Deià, Sóller bis Pollença. Rund 90 km, die sich wegen der vielen Kurven und Stopps auf einen ganzen Tag dehnen können. Im Cabrio ein absolutes Muss.
  • Ostküste (Portocolom – Cala Ratjada): Weniger spektakulär, aber entspannt und abwechslungsreich. Immer wieder zweigen kleine Straßen zu versteckten Buchten ab – perfekt für spontane Badestopps.
  • Sa Calobra (MA-2141): Die legendäre Serpentinenstraße mit dem „Krawattenknoten" (eine 270-Grad-Schleife, die unter sich selbst hindurchführt). 12 km bergab zum Torrent de Pareis. Im Cabrio ein Gänsehauterlebnis.
🚗 Im Cabrio besonders empfehlenswert: Alle genannten Strecken sind mit einem Cabrio noch intensiver – der Duft der Pinien, der Wind, der Meerblick ohne störende Dachsäule. Starten Sie morgens früh, dann sind die Straßen leer und die Lichtverhältnisse ideal für Fotos.

7. Cabrio fahren auf Mallorca – Besondere Tipps

Ein Cabrio auf Mallorca ist mehr als ein Fortbewegungsmittel – es ist ein Lebensgefühl. Damit das Erlebnis perfekt wird, hier einige spezifische Tipps für Cabrio-Fahrer:

Sonnenschutz nicht vergessen

Die mallorquinische Sonne ist intensiv – besonders zwischen Mai und September. Auch wenn der Fahrtwind angenehm kühlt: Ihre Haut und Ihr Kopf sind der UV-Strahlung voll ausgesetzt. Packen Sie unbedingt ein:

  • Sonnencreme mit hohem LSF (mindestens 30, besser 50) – auch für die Arme und den Nacken
  • Sonnenbrille – nicht nur für die Sonne, sondern auch gegen Insekten und Fahrtwind
  • Hut oder Kappe – ein Basecap hält bei Fahrtwind besser als ein Strohhut
  • Lippenpflege mit UV-Schutz – der Fahrtwind trocknet die Lippen aus

Wertsachen im offenen Cabrio

Mallorca ist grundsätzlich sicher, aber lassen Sie keine Wertsachen sichtbar im Fahrzeug. Kein Portemonnaie auf der Ablage, keine Kamera auf dem Beifahrersitz, kein Handy im Getränkehalter. Nutzen Sie den abschließbaren Kofferraum – dort ist alles sicher, auch bei geöffnetem Verdeck. An belebten Strandparkplätzen gilt generell: Verdeck schließen, Wertsachen mitnehmen.

Verdeck: Wann offen, wann geschlossen?

  • Immer schließen beim Parken (auch nur kurz), bei Regen, auf staubigen Schotterpisten und nachts
  • Offen genießen auf Küsten- und Bergstraßen, in Ortsdurchfahrten und auf der Autobahn (bis ca. 100 km/h, darüber wird es laut)
  • Halboffen (nur Windschott) bei stärkerem Wind oder auf der Autobahn bei höherer Geschwindigkeit

Cabrio-freundliche Routen

Nicht jede Straße macht im Cabrio gleich viel Spaß. Optimal sind Landstraßen mit 60–90 km/h, auf denen der Fahrtwind angenehm ist, ohne dass es zu laut wird. Autobahnen sind im Cabrio weniger reizvoll (monoton, laut, kein Sightseeing). Die besten Cabrio-Strecken führen über die Küstenstraßen der Westküste, die Bergpässe der Tramuntana und die ruhigen Landstraßen im Osten und Süden.

Praktische Checkliste

Damit Sie an alles denken, hier die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst:

Vor der Anmietung
  • Führerschein und Ausweis einpacken
  • Versicherungsumfang prüfen (Vollkasko ohne SB?)
  • Kreditkarte mit ausreichend Limit bereithalten
  • Kaution und Tankregel klären
  • Kindersitz dazubuchen (falls nötig)
  • Navi / Google Maps offline-Karten herunterladen
  • EasyPark-App installieren
Während der Fahrt
  • Tempolimits beachten (Radarfallen!)
  • Warnweste griffbereit im Innenraum
  • Sonnenschutz bei Cabrio-Fahrt
  • Vor Bergtouren volltanken
  • Gelbe Linien = absolutes Halteverbot
  • In Kreisverkehren: Vorfahrt beachten
  • Kein Alkohol am Steuer (0,5 ‰)
Bei Rückgabe
  • Vollgetankt zurückgeben (full-to-full)
  • Fotos von allen Seiten machen
  • Rückgabeprotokoll unterschreiben
  • Kautions-Freigabe bestätigen lassen
  • Persönliche Gegenstände prüfen
  • Eventuelle Schäden dokumentieren
  • Tankquittung aufbewahren

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Häufig gestellte Fragen zum Mietwagen auf Mallorca

Nein, für EU-Bürger genügt der nationale Führerschein (Karte im Scheckkartenformat). Der alte graue oder rosa deutsche Führerschein wird in der Praxis ebenfalls akzeptiert, kann aber bei Polizeikontrollen zu Rückfragen führen. Besucher aus der Schweiz, Großbritannien oder anderen Nicht-EU-Ländern sollten sicherheitshalber einen internationalen Führerschein mitbringen, obwohl der nationale in der Praxis meist akzeptiert wird.

Bei den meisten Vermietern liegt das Mindestalter bei 21 Jahren, bei manchen erst bei 25 – insbesondere für höherwertige Fahrzeuge. Viele Anbieter berechnen einen Jungfahrerzuschlag für Fahrer unter 25. Bei Cabriomallorca.com können Sie ab 21 Jahren ein Cabrio mieten – ohne Jungfahrerzuschlag.

Ja, absolut. Die Bergstraßen auf Mallorca sind asphaltiert und gut gesichert. Ein Cabrio bietet sogar Vorteile: die bessere Rundumsicht hilft in engen Kurven und bei Gegenverkehr, und das Fahrerlebnis mit offenem Verdeck ist unvergleichlich. Fahren Sie einfach vorausschauend, nutzen Sie bei Bedarf die Hupe vor unübersichtlichen Kurven, und respektieren Sie die Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Das hängt stark von Saison und Fahrzeugkategorie ab. Kleinwagen gibt es in der Nebensaison ab ca. 15–25 EUR pro Tag, in der Hochsaison ab 30–50 EUR. Cabrios kosten je nach Modell zwischen 60 und 150 EUR pro Tag. Bei Cabriomallorca.com starten Cabrios ab 40 EUR/Tag – inklusive Vollkasko und ohne Kaution. Frühbucher sparen in der Regel deutlich.

Nein, auf Mallorca gibt es keine Mautstraßen. Alle Autobahnen und Landstraßen sind kostenlos befahrbar. Die einzige kostenpflichtige Strecke ist der Túnel de Sóller (ca. 3,80 EUR pro Durchfahrt), der aber über den Coll de Sóller (Passstraße) kostenlos umfahren werden kann.

Das hängt vom Mietvertrag ab. Viele Vermieter schließen unbefestigte Straßen (Caminos) aus der Versicherung aus. Schäden durch Schotterpisten – Steinschlag, Reifenpannen, Unterbodenkratzer – müssten Sie dann selbst zahlen. Prüfen Sie Ihren Vertrag und fragen Sie im Zweifelsfall beim Vermieter nach. Bei den meisten Cabrios wird von Schotterpisten ohnehin abgeraten.

Bei einem Unfall sollten Sie folgende Schritte einhalten: 1. Warnweste anziehen und Warndreiecke aufstellen (vor und hinter dem Fahrzeug). 2. Bei Personenschäden sofort die 112 anrufen (europäischer Notruf, auch auf Deutsch). 3. Unfallbericht ausfüllen (Parte Amistoso de Accidente – liegt meist im Handschuhfach). 4. Fotos von allen Schäden und der Unfallstelle machen. 5. Den Vermieter informieren. 6. Keine Schuld eingestehen oder Dokumente unterschreiben, die Sie nicht verstehen.

Bei den meisten Vermietern ja – eine Kreditkarte wird für die Kaution benötigt, auf der 800 bis 1.500 EUR geblockt werden. Debitkarten werden oft nicht akzeptiert. Die gute Nachricht: Bei Cabriomallorca.com entfällt die Kaution komplett, sodass Sie keine Kreditkarte benötigen. Bezahlt werden kann per Überweisung, PayPal oder Kreditkarte – ohne Kautionsblockierung.

Fazit: Mallorca ist wie geschaffen für einen Roadtrip

Die Kombination aus hervorragenden Straßen, kurzen Entfernungen, kostenloser Autobahn und spektakulären Panoramarouten macht Mallorca zu einem Paradies für Autofahrer. Die Verkehrsregeln sind leicht zu merken, das Tankstellennetz ist dicht, und die Parkplatzsituation ist lösbar, wenn man das Farbsystem kennt und rechtzeitig kommt.

Wer das Maximum aus seinem Mallorca-Urlaub herausholen will, kommt an einem Mietwagen nicht vorbei. Und wer die Fahrt selbst zum Erlebnis machen möchte – den Duft der Orangenhaine, den Meerblick über den Steilklippen, den Wind in den Haaren auf der MA-10 –, der mietet sich ein Cabrio. Bei Cabriomallorca.com geht das ab 40 EUR/Tag, ganz ohne Kaution, mit Vollkasko und persönlichem Service auf Deutsch.

Gute Fahrt – und buen viaje!