Alles, was Sie über das Autofahren auf Mallorca wissen müssen: Verkehrsregeln, Straßentypen, Parkplatzsuche und warum ein Cabrio die beste Wahl ist.
Mallorca ohne Auto? Möglich, aber Sie verpassen das Beste. Der öffentliche Nahverkehr deckt die großen Orte ab, doch die spektakulären Küstenstraßen, versteckten Buchten und Bergdörfer erreichen Sie nur mit dem eigenen Mietwagen. Besonders im offenen Cabrio wird jede Fahrt zum Erlebnis – egal ob Sie über die Serpentinen der Tramuntana kurven oder entlang der Ostküste zum nächsten Strand fahren.
Dieser Ratgeber behandelt alles Praktische rund ums Autofahren auf Mallorca: von der Buchung und Versicherung über Verkehrsregeln und Straßentypen bis hin zu Park-Tipps und Tankstellen. Damit Sie Ihren Roadtrip 2026 entspannt genießen können – ohne böse Überraschungen.
Grundregel: Je früher Sie buchen, desto günstiger wird es. In der Hauptsaison (Juni bis September) sind beliebte Fahrzeugklassen – insbesondere Cabrios – oft Wochen vorher ausgebucht. Wer erst am Flughafen-Schalter nach einem Mietwagen fragt, zahlt leicht das Doppelte und bekommt nur noch die Restposten. Über Vergleichsportale wie Check24, billiger-mietwagen.de oder Idealo lassen sich Preise verschiedener Anbieter bequem vergleichen. Aber Achtung: Der günstigste Preis ist nicht immer der beste – achten Sie auf das Kleingedruckte bei Versicherung und Tankregeln.
Ein Kleinwagen (Fiat 500, Seat Ibiza o. Ä.) reicht völlig aus, wenn Sie das Auto nur als Transportmittel nutzen: zum Strand, zum Supermarkt, zum Hotel. Für Familien mit Kindern und viel Gepäck ist ein Kompakt-SUV praktischer. Aber wenn die Fahrt selbst das Erlebnis sein soll – und genau dafür ist Mallorca wie geschaffen –, dann führt kein Weg am Cabrio vorbei. Die Küstenstraßen, die Bergpässe, die duftenden Pinienwälder: Im offenen Wagen erleben Sie das alles mit allen Sinnen. Ein MINI Cooper Cabrio, ein Fiat 500C oder ein Mazda MX-5 sind perfekte Begleiter für Mallorcas Straßen.
Die Versicherung ist der Punkt, an dem Urlauber am häufigsten in die Falle tappen. Hier die wichtigsten Begriffe:
Die meisten Autovermieter auf Mallorca verlangen bei der Abholung eine Kreditkarte – nicht nur als Zahlungsmittel, sondern als Sicherheit für die Kaution. Typischerweise werden 800 bis 1.500 EUR auf der Karte geblockt. Das Geld ist zwar nicht weg, aber für die Dauer der Miete nicht verfügbar. Debitkarten (Maestro, V-Pay) werden meist nicht akzeptiert. Wer keine Kreditkarte hat oder sich den Kautionsstress sparen möchte, sollte einen Anbieter wählen, der ohne Kaution arbeitet.
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Spanien gehört zur EU, und die Verkehrsregeln sind im Großen und Ganzen ähnlich wie in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Trotzdem gibt es einige Besonderheiten, die Sie kennen sollten – vor allem, weil Bußgelder auf Mallorca deutlich höher ausfallen als in Deutschland.
Die Tempolimits werden streng kontrolliert – stationäre und mobile Radarfallen stehen an vielen Strecken. Die Bußgelder beginnen bei 100 EUR und können bei massiver Geschwindigkeitsüberschreitung (ab 50 km/h zu viel) bis zu 600 EUR betragen. Wer den Bußgeldbescheid innerhalb von 20 Tagen bezahlt, erhält einen Rabatt von 50 %.
Kreisverkehre sind auf Mallorca allgegenwärtig – fast jede Kreuzung außerhalb der Städte ist als Kreisverkehr ausgebaut. Die Regel: Wer sich bereits im Kreisverkehr befindet, hat Vorfahrt. Die in Deutschland bekannte Regel „rechts vor links" gilt hier nicht. Blinken Sie beim Verlassen des Kreisverkehrs nach rechts.
Die Promillegrenze liegt bei 0,5 ‰ (für Fahranfänger mit weniger als zwei Jahren Fahrpraxis bei 0,3 ‰). Telefonieren am Steuer ist nur mit Freisprechanlage erlaubt – Headsets mit Kabel zählen nicht! Ein Verstoß kostet 200 EUR und 3 Punkte.
Dieses System verwirrt viele Urlauber, ist aber simpel:
In Spanien müssen sich im Fahrzeug befinden:
Bei einem Mietwagen ist diese Ausstattung in der Regel bereits an Bord. Prüfen Sie es trotzdem bei der Übernahme.
Alle Insassen müssen angeschnallt sein – auf allen Sitzplätzen. Kinder unter 135 cm Körpergröße benötigen einen zugelassenen Kindersitz. Dieser kann beim Vermieter dazugebucht werden (ca. 5–8 EUR/Tag). Kinder unter 12 Jahren dürfen grundsätzlich nicht auf dem Beifahrersitz sitzen.
Das Straßennetz auf Mallorca ist hervorragend ausgebaut. Die Hauptverkehrsachsen sind Autobahnen, die großen Städte sind über gut asphaltierte Landstraßen verbunden, und selbst entlegene Bergdörfer sind über befestigte Straßen erreichbar. Die Straßenqualität ist insgesamt deutlich besser als ihr Ruf.
Mallorca hat vier Autobahnen, die alle kostenlos sind:
Die Autobahnen sind modern und wenig befahren – außer zu Stoßzeiten rund um Palma. Die Beschilderung ist klar, die Fahrbahnen breit. Tempolimit: 120 km/h.
Die Landstraßen tragen MA-Nummern (z. B. MA-2100) und verbinden die Dörfer und Städte miteinander. Sie sind durchgehend asphaltiert und meist gut in Schuss. Das Tempolimit beträgt 90 km/h, wird aber durch häufige Kurven, Ortsdurchfahrten und landwirtschaftliche Fahrzeuge ohnehin selten erreicht. Überholen nur an gestrichelten Mittellinien!
Die Bergstraßen der Serra de Tramuntana und der Halbinsel Formentor gehören zu den spektakulärsten Straßen Europas. Die MA-10 von Andratx über Valldemossa, Deià und Sóller nach Pollença ist eine Fahrt, die Sie nie vergessen werden. Aber: Diese Straßen sind eng, kurvenreich und haben oft keine Leitplanken. Gegenverkehr in Haarnadelkurven ist normal – fahren Sie vorausschauend, hupen Sie vor unübersichtlichen Kurven, und überlassen Sie dem bergauf Fahrenden die Vorfahrt.
Der Tunnel von Sóller (2,8 km lang) verbindet Palma mit Sóller und der Nordwestküste. Die Durchfahrt kostet ca. 3,80 EUR pro Fahrt (Zahlung in bar oder per Karte). Die Alternative: der Coll de Sóller, ein 496 m hoher Pass mit 57 Kurven – landschaftlich grandios, aber nichts für schwache Nerven. Im Cabrio ist die Passstraße bei gutem Wetter ein Muss.
Parken ist auf Mallorca ein Dauerthema – besonders in Palma, den Küstenorten und an beliebten Stränden. Wer die Regeln kennt, spart Geld und Nerven.
Mallorcas Parkregeln funktionieren über farbige Markierungen am Straßenrand:
In Palmas Altstadt ist Straßenparken fast unmöglich. Nutzen Sie stattdessen eine der Tiefgaragen:
Preise liegen typischerweise bei 2–3 EUR pro Stunde, Tageshöchstpreis bei 18–25 EUR. Tipp: In vielen Tiefgaragen können Sie über die App von Parkia oder EasyPark im Voraus buchen und Zeit beim Ein- und Ausfahren sparen.
An den beliebten Stränden und Sehenswürdigkeiten ist die Parksituation in der Hochsaison angespannt. Einige Tipps:
Falschparken wird auf Mallorca konsequent geahndet. Bußgelder liegen typischerweise bei 40–200 EUR. In Palma und den Touristenorten kontrolliert die Policia Local regelmäßig. Besonders ärgerlich: Wird Ihr Mietwagen abgeschleppt, müssen Sie das Bußgeld und die Abschleppkosten (ca. 150–250 EUR) zahlen, bevor Sie das Fahrzeug zurückbekommen. Die städtischen Abschleppplätze haben keine Nachtsichtzeiten – Sie bezahlen und warten.
Laden Sie sich vor Ihrem Urlaub die App EasyPark herunter. Damit bezahlen Sie Parkgebühren bargeldlos und sekundengenau – kein Münzen-Suchen, kein Strafzettel wegen abgelaufener Parkuhr. Die App funktioniert in Palma und in den meisten Küstenstädten.
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Cabrio ab 40 EUR/Tag →Die Kraftstoffpreise auf Mallorca liegen auf dem spanischen Festlandniveau – also etwas günstiger als in Deutschland. Stand 2026 zahlen Sie für einen Liter:
Insgesamt ist das Tankstellennetz auf Mallorca gut ausgebaut. In und um Palma, an den Autobahnen und in den großen Ortschaften finden Sie problemlos Tankstellen. Dünner wird es in der Tramuntana und im ländlichen Nordosten – hier können zwischen zwei Tankstellen leicht 30 bis 40 Kilometer liegen. Tanken Sie also vor einer Bergstraßen-Tour rechtzeitig auf.
Die meisten Tankstellen akzeptieren Kreditkarten und EC-Karten. Einige kleine Tankstellen auf dem Land nehmen jedoch nur Bargeld. Automatentankstellen (ohne Personal) werden immer häufiger – hier benötigen Sie eine Kredit- oder Debitkarte mit PIN.
Mietwagen auf Mallorca fahren in der Regel mit Benzin (Gasolina). Achten Sie beim Tanken auf die richtige Sorte – die Zapfsäulen sind farblich markiert: Grün = Benzin, Schwarz = Diesel. Falschtanken ist einer der häufigsten (und teuersten) Fehler im Urlaub. Prüfen Sie im Mietvertrag oder am Tankdeckel, welchen Kraftstoff Ihr Fahrzeug braucht.
Mallorca hat einige der schönsten Panoramastraßen Europas. Hier die Highlights in Kurzform – eine ausführliche Beschreibung mit Routen und Stopps finden Sie in unserem Guide zu Ausflügen und Tagestouren.
Ein Cabrio auf Mallorca ist mehr als ein Fortbewegungsmittel – es ist ein Lebensgefühl. Damit das Erlebnis perfekt wird, hier einige spezifische Tipps für Cabrio-Fahrer:
Die mallorquinische Sonne ist intensiv – besonders zwischen Mai und September. Auch wenn der Fahrtwind angenehm kühlt: Ihre Haut und Ihr Kopf sind der UV-Strahlung voll ausgesetzt. Packen Sie unbedingt ein:
Mallorca ist grundsätzlich sicher, aber lassen Sie keine Wertsachen sichtbar im Fahrzeug. Kein Portemonnaie auf der Ablage, keine Kamera auf dem Beifahrersitz, kein Handy im Getränkehalter. Nutzen Sie den abschließbaren Kofferraum – dort ist alles sicher, auch bei geöffnetem Verdeck. An belebten Strandparkplätzen gilt generell: Verdeck schließen, Wertsachen mitnehmen.
Nicht jede Straße macht im Cabrio gleich viel Spaß. Optimal sind Landstraßen mit 60–90 km/h, auf denen der Fahrtwind angenehm ist, ohne dass es zu laut wird. Autobahnen sind im Cabrio weniger reizvoll (monoton, laut, kein Sightseeing). Die besten Cabrio-Strecken führen über die Küstenstraßen der Westküste, die Bergpässe der Tramuntana und die ruhigen Landstraßen im Osten und Süden.
Damit Sie an alles denken, hier die wichtigsten Punkte kompakt zusammengefasst:
Keine Kaution · keine Kreditkarte · Vollkasko inklusive · Rückgabe ohne Stress
Jetzt Cabrio buchen →Die Kombination aus hervorragenden Straßen, kurzen Entfernungen, kostenloser Autobahn und spektakulären Panoramarouten macht Mallorca zu einem Paradies für Autofahrer. Die Verkehrsregeln sind leicht zu merken, das Tankstellennetz ist dicht, und die Parkplatzsituation ist lösbar, wenn man das Farbsystem kennt und rechtzeitig kommt.
Wer das Maximum aus seinem Mallorca-Urlaub herausholen will, kommt an einem Mietwagen nicht vorbei. Und wer die Fahrt selbst zum Erlebnis machen möchte – den Duft der Orangenhaine, den Meerblick über den Steilklippen, den Wind in den Haaren auf der MA-10 –, der mietet sich ein Cabrio. Bei Cabriomallorca.com geht das ab 40 EUR/Tag, ganz ohne Kaution, mit Vollkasko und persönlichem Service auf Deutsch.
Gute Fahrt – und buen viaje!