Spektakuläre Küstenstraßen, historische Bergdörfer und versteckte Buchten – entdecken Sie Mallorca auf acht unvergesslichen Routen mit dem offenen Verdeck.
Mallorca ist weit mehr als Strand und Ballermann. Die drittgrößte Mittelmeerinsel bietet auf nur 3.640 Quadratkilometern eine Landschaftsvielfalt, die ihresgleichen sucht: zerklüftete Steilküsten im Westen, sanfte Hügellandschaften im Landesinneren, versteckte Buchten im Osten und ein Gebirgszug, der sich über 90 Kilometer an der Nordwestküste erstreckt. Das Beste daran: Kein Punkt der Insel ist weiter als eineinhalb Autostunden von Palma entfernt. Das macht Mallorca zum perfekten Ziel für Tagesausflüge – und mit einem Cabrio wird bereits die Fahrt zum Erlebnis.
Ob Sie entlang der dramatischen Klippen zum Cap de Formentor fahren, durch die Serpentinen der Serra de Tramuntana kurven oder die antiken Gassen von Alcúdia erkunden: Jede Route erzählt eine andere Geschichte. In diesem Guide stellen wir Ihnen acht der schönsten Tagestouren vor, die Sie von Palma aus unternehmen können – mit detaillierten Streckenangaben, Highlights und praktischen Tipps. Alle Routen sind perfekt für einen Cabrio-Roadtrip geeignet, denn Mallorcas Straßen gehören zu den schönsten Fahrtstrecken Europas.
Die Insel ist wie geschaffen für Roadtrips mit offenem Verdeck. Die Straßen sind hervorragend ausgebaut, die Entfernungen überschaubar und die Landschaft wechselt alle paar Kilometer. An einem einzigen Tag können Sie durch Olivenhaine im Landesinneren fahren, an der Steilküste entlang kurven, in einem Bergdorf Mittagessen und am Nachmittag an einer einsamen Bucht ins türkisblaue Wasser springen. Die mallorquinischen Küstenstraßen gehören laut vielen Automagazinen zu den schönsten Fahrstrecken in ganz Europa – besonders die MA-10 entlang der Tramuntana-Berge und die Strecke zum Cap de Formentor sind legendär.
Dazu kommt das Wetter: Über 300 Sonnentage im Jahr sorgen dafür, dass Sie das Cabrio fast immer offen fahren können. Die milden Temperaturen im Frühling und Herbst (20 bis 28 Grad) sind ideal, um die Insel zu erkunden, ohne ins Schwitzen zu geraten. Bei Cabriomallorca.com finden Sie Ihr Traumcabrio ab 40 EUR pro Tag – Vollkasko inklusive, ohne Kaution, mit Flughafen-Service und Beratung auf Deutsch.
PanoramastraßeAbenteuerStrand inklusive
Die Fahrt zum Cap de Formentor ist der Klassiker unter den Mallorca-Ausflügen – und das aus gutem Grund. Die schmale Straße windet sich an 300 Meter hohen Klippen entlang, bietet einen atemberaubenden Aussichtspunkt nach dem anderen und endet am nördlichsten Punkt der Insel, wo ein historischer Leuchtturm über dem tiefblauen Mittelmeer thront. Im Cabrio wird diese Strecke zum absoluten Gänsehaut-Erlebnis.
Starten Sie morgens in Palma und fahren Sie über die Autobahn MA-13 nach Pollença (ca. 55 km, gut eine Stunde). Von dort nehmen Sie die MA-2210 Richtung Port de Pollença und dann weiter auf die Formentor-Halbinsel. Ab hier beginnt das Spektakel: Die Straße schlängelt sich in engen Kehren an den Klippen entlang, mit immer neuen Panorama-Blicken auf das offene Meer.
Der erste Pflichtstopp ist der Mirador Es Colomer – ein Aussichtspunkt auf 232 Metern Höhe, von dem aus Sie die zerklüftete Küste und die vorgelagerte Felsinsel El Colomer sehen. Ein kurzer Weg führt zu einer Aussichtsplattform mit 360-Grad-Panorama. Weiter geht es zur Playa de Formentor, einem bildschönen Sandstrand, der von uralten Pinien gesäumt wird – perfekt für eine Badepause am Vormittag. Und schließlich erreichen Sie den Leuchtturm am Cap de Formentor, der seit 1863 den Seefahrern den Weg weist. Die letzten Kilometer bis zum Leuchtturm sind besonders spektakulär: die Straße ist eng, die Klippen steil und der Ausblick grenzenlos.
Kultur & GeschichteFamilienfreundlichStrand inklusive
Die Nordküste Mallorcas vereint Geschichte, Natur und einige der schönsten Strände der Insel. Diese Tour führt Sie durch zwei der charmantesten Städtchen Mallorcas und lässt sich hervorragend mit einem Badetag an der berühmten Playa de Muro kombinieren – einem sechs Kilometer langen Traumstrand mit karibischem Flair.
Das historische Alcúdia ist von einer vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer umgeben. Dahinter verstecken sich verwinkelte Gassen, gotische Kirchen und nette Cafés. Besonders sehenswert sind die römischen Ruinen von Pollentia – die älteste römische Siedlung auf Mallorca, gegründet im Jahr 123 v. Chr. Ein kleines Museum zeigt die Fundstücke. Der Dienstag- und Sonntagsmarkt gehört zu den größten der Insel.
Das Künstlerstädtchen Pollença bezaubert mit seiner Plaça Major, den Galerien und dem legendären Calvari – einer Steintreppe mit exakt 365 Stufen, die zu einer kleinen Kapelle auf dem Hügel führt. Von oben haben Sie einen herrlichen Blick über die Dächer von Pollença und die Bucht im Hintergrund. Der Aufstieg lohnt sich besonders zum Sonnenuntergang. Unten im Ort lässt es sich wunderbar in einem der Restaurants an der Plaça Major zu Abend essen.
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PanoramastraßeKultur & GeschichteAbenteuer
Die Route durch die Serra de Tramuntana ist der wohl schönste Halbtagesausflug, den Mallorca zu bieten hat. Das UNESCO-Welterbe-Gebirge erstreckt sich über die gesamte Nordwestküste der Insel und bietet auf der MA-10 eine Serpentinenstraße, die in Europa ihresgleichen sucht. Zwischen jahrhundertealten Olivenhainen, dramatischen Steilklippen und malerischen Bergdörfern fühlt man sich wie in einem anderen Land – weit weg vom Trubel der Küstenorte.
Erster Halt ist Valldemossa, nur 17 Kilometer von Palma entfernt. Das Bergdorf aus honigfarbenen Natursteinhäusern klettert malerisch den Hang hinauf. Im Mittelpunkt steht die Kartause (Real Cartuja), ein ehemaliges Kloster, in dem Frédéric Chopin und George Sand den Winter 1838/39 verbrachten. Ihr Klavier steht dort noch heute. Durch die engen Gassen mit ihren Blumenkästen und Keramikfliesen zu schlendern ist wie eine Reise in eine andere Zeit. Probieren Sie unbedingt die Coca de Patata, ein süßes Kartoffelgebäck, das es nur hier gibt.
Wenige Kilometer weiter liegt Deià, ein winziges Dorf, das seit Jahrzehnten Künstler, Schriftsteller und Musiker anzieht. Robert Graves lebte hier über 50 Jahre, sein Haus ist heute ein Museum. Das Dorf thront auf einem Hügel über dem Mittelmeer, und der Blick von der Dorfkirche auf die untergehende Sonne ist einer der schönsten auf ganz Mallorca. Unten am Meer lockt die Cala Deià, eine romantische Felsbucht mit zwei hervorragenden Fischrestaurants.
Das Ziel dieser Route ist Port de Sóller, ein hufeisenförmiger Naturhafen, umgeben von Bergen. Die Promenade lädt zum Flanieren ein, Restaurants servieren frischen Fisch und die historische Straßenbahn von 1913 verbindet den Hafen mit der Stadt Sóller – eine gemächliche Fahrt durch Orangenhaine, die in keinem Mallorca-Urlaub fehlen sollte. Der Orangenexpress (Tren de Sóller) fährt außerdem von Palma direkt nach Sóller durch die Berge – eine Alternative für alle, die auf der Rückfahrt eine Zugfahrt einbauen möchten.
FamilienfreundlichAbenteuerKultur & Geschichte
Die Ostküste Mallorcas ist das Gegenstück zur wilden Tramuntana: sanfter, familienfreundlicher und voller Überraschungen unter der Erde. Die Hauptattraktion dieser Route sind die legendären Coves del Drach (Drachenhöhlen) bei Porto Cristo – eines der meistbesuchten Naturwunder Spaniens und ein Ausflug, der Besucher seit über hundert Jahren in Staunen versetzt.
Die Coves del Drach sind ein System aus vier miteinander verbundenen Höhlen, das sich über 1.200 Meter erstreckt. Das Highlight ist der Llac Martel (Martelsee) – einer der größten unterirdischen Seen der Welt, 177 Meter lang und bis zu 9 Meter tief. Am Ende der Führung findet auf dem See ein Live-Konzert mit Musikern in Booten statt – ein magisches Erlebnis, bei dem die Klänge von den Stalaktiten widerhallen. Die Beleuchtung taucht die bizarren Tropfsteinformationen in warme Farben und schafft eine Atmosphäre, die man so schnell nicht vergisst.
Nach den Höhlen lohnt sich ein Spaziergang durch Porto Cristo. Der kleine Hafenort hat sich seinen authentischen Charme bewahrt – keine Hochhäuser, keine Bettenburgen. Am Hafen reihen sich Restaurants aneinander, die frischen Fisch und Paella servieren. Von der Uferpromenade haben Sie einen schönen Blick auf die Bucht, in der bunte Fischerboote schaukeln.
Kultur & GeschichtePanoramastraßeStrand inklusive
Der Nordosten Mallorcas ist touristisch weniger erschlossen als die Süd- und Westküste – genau das macht ihn so reizvoll. Die Route führt durch das authentische Hinterland der Insel, vorbei an Mandelbaumfeldern und alten Fincas, zu einem der am besten erhaltenen historischen Orte Mallorcas: Artà.
Das Städtchen Artà liegt am Fuße eines Hügels, gekrönt von der imposanten Wallfahrtskirche Sant Salvador und den Resten einer maurischen Festungsanlage. Der Aufstieg über die breite Treppe lohnt sich: Von oben haben Sie einen 360-Grad-Blick über die Dächer der Stadt, das Hinterland und bei guter Sicht bis zur Küste. Artà selbst besticht durch seine gepflegten Steinhäuser, kleine Galerien und eine lebendige Café-Kultur. Am Dienstag findet ein authentischer Wochenmarkt statt, auf dem Einheimische ihre Produkte verkaufen.
Nur zehn Kilometer weiter thront das Castell de Capdepera über dem gleichnamigen Ort – eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Festungen Mallorcas. Die Anlage aus dem 14. Jahrhundert umschließt ein ganzes Viertel mit Kirche und bietet von den Zinnen einen atemberaubenden Blick auf die Küste und bei klarer Sicht bis nach Menorca. Der Eintritt kostet nur 3 EUR.
Östlich von Artà erstreckt sich der Parc Natural de la Península de Llevant – ein Naturschutzgebiet mit Wanderwegen, wilder Küste und einsamen Buchten. Wer es bequemer mag, fährt weiter nach Cala Rajada, einem lebhaften Küstenort mit guten Restaurants und der wunderschönen Cala Agulla zum Baden.
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Die Südostküste rund um Santanyí ist das Juwel Mallorcas für alle, die spektakuläre Buchten und authentisches Inselleben suchen. Die Region beherbergt einige der schönsten Naturstrände der Insel und ist mit dem Auto mühelos zu erreichen. Ein Tag reicht, um die Highlights zu entdecken – aber Sie werden wiederkommen wollen.
Das Städtchen Santanyí ist bekannt für seinen warmen Sandstein, aus dem die gesamte Altstadt erbaut ist – denselben Stein, der auch für die Kathedrale von Palma verwendet wurde. Der Samstagmarkt auf der Plaça Major gehört zu den schönsten der Insel: Kunsthandwerk, Keramik, Oliven, Käse und lokale Weine. Die Atmosphäre ist authentisch und nicht überlaufen.
Nur fünf Minuten mit dem Auto liegt die Cala Santanyí – eine geschützte Bucht mit feinem Sand und kristallklarem Wasser. Von hier führt ein Küstenweg zum berühmten Es Pontàs, einem natürlichen Felsentor, das ikonisch über dem Meer steht. Deep-Water-Solo-Kletterer aus der ganzen Welt kommen hierher, um den Bogen zu bezwingen. Für alle anderen ist der Anblick selbst schon die Reise wert.
Unweit von Santanyí liegt der Caló des Moro, eine winzige, fjordartige Bucht mit Wasser in unglaublichen Blautönen. Die Bucht ist über einen Fußweg erreichbar und lohnt sich vor allem am frühen Morgen, bevor die Massen kommen. Wer es beschaulicher mag, fährt nach Cala Figuera – ein Fischerort wie aus dem Bilderbuch, wo die Boote direkt vor den Bootshäusern schaukeln und Restaurants fangfrischen Fisch servieren.
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Kultur & GeschichteFamilienfreundlich
Mallorcas Wochenmärkte sind weit mehr als touristische Veranstaltungen – sie sind seit Jahrhunderten der soziale Mittelpunkt der Dörfer. Hier kaufen Einheimische ihr Obst und Gemüse, hier treffen sich Nachbarn, hier lebt die mallorquinische Kultur. Eine Markttour durch das Landesinnere zeigt Ihnen ein Mallorca abseits der Küste, das die meisten Urlauber nie sehen.
Der Mittwochsmarkt von Sineu gilt als der älteste Wochenmarkt Mallorcas – er wurde bereits im Jahr 1306 von König Jaume II. genehmigt. Das Markttreiben erstreckt sich durch die gesamte Altstadt und umfasst alles: frisches Obst und Gemüse, Gewürze, Sobrassada (mallorquinische Rohwurst), Käse, Körbe, Keramik, Kleidung und sogar einen Tiermarkt am Ortsrand, wo Hühner, Ziegen und Esel gehandelt werden. Das historische Zentrum von Sineu mit seiner gotischen Pfarrkirche und den alten Herrenhäusern ist allein schon den Besuch wert.
Inca ist die drittgrößte Stadt Mallorcas und das Zentrum der Lederindustrie. Jeden Donnerstag findet ein großer Wochenmarkt statt, auf dem Sie Ledertaschen, Schuhe und Gürtel zu fairen Preisen finden. Das eigentliche Highlight von Inca sind aber die Cellers – ehemalige Weinkeller, die zu urigen Restaurants umgebaut wurden. In Lokalen wie dem Celler Ca'n Amer oder dem Celler Sa Travessa essen Sie traditionelle mallorquinische Küche (Lechona, Tumbet, Frit Mallorquí) in atmosphärischen Gewölben.
Neben Sineu und Inca gibt es auf Mallorca fast jeden Tag irgendwo einen Markt. Die wichtigsten: Montag – Manacor und Caimari. Dienstag – Artà und Alcúdia. Samstag – Santanyí und Palma (Sa Feixina). Sonntag – Alcúdia und Pollença. Planen Sie Ihren Ausflugstag einfach nach dem Markttag und kombinieren Sie den Marktbesuch mit einer der anderen Routen.
PanoramastraßeAbenteuerStrand inklusiveKultur & Geschichte
Die große Inselrundfahrt ist die Königsdisziplin für alle, die Mallorca an einem Tag komplett erleben wollen. Diese Route umrundet die gesamte Insel und verbindet die Highlights aller anderen Touren zu einem einzigen, unvergesslichen Roadtrip. Sie brauchen dafür einen ganzen Tag, einen vollen Tank und – natürlich – ein Cabrio. Denn auf keiner anderen Route erleben Sie so deutlich, wie vielfältig diese Insel ist.
Starten Sie morgens früh in Palma und fahren Sie zunächst über die Küstenstraße nach Andratx und Port d'Andratx – ein schicker Hafenort mit Blick auf die südwestliche Steilküste. Von hier nehmen Sie die MA-10, die legendäre Tramuntana-Küstenstraße, nordwärts über Estellencs, Banyalbufar (berühmt für seine terrassierten Weinberge über dem Meer) und Valldemossa nach Sóller. Dieser Abschnitt allein ist schon ein Erlebnis, das man nicht vergisst.
Nach einer Kaffeepause am Hafen von Port de Sóller geht es weiter über den Coll de Femenia nach Pollença. Falls die Zeit reicht, machen Sie einen Abstecher zum Cap de Formentor (Achtung: Sommersperre beachten!). Weiter geht es nach Alcúdia, dann die Ostküste hinunter über Artà und Capdepera nach Porto Cristo. Wenn Sie möchten, können Sie hier die Drachenhöhlen besuchen. Die letzte Etappe führt über Santanyí, vorbei an einigen der schönsten Buchten der Insel (Cala Santanyí, Cala Figuera), und über Campos und Llucmajor zurück nach Palma.
Planen Sie mindestens 4 bis 5 Fotostopps ein – die Versuchung, bei jedem neuen Panorama anzuhalten, ist groß. Packen Sie Badesachen ein, denn unterwegs gibt es zahllose Möglichkeiten für ein erfrischendes Bad. Tanken Sie in Palma oder Sóller voll – an der Nordostküste sind Tankstellen seltener. Und starten Sie früh: Um 8 Uhr los, dann schaffen Sie die Runde entspannt bis zum Sonnenuntergang.
Mallorca hat ein gut ausgebautes Netz an Tankstellen, besonders entlang der Autobahnen und in den größeren Orten. An der Nordostküste und in abgelegenen Bergregionen (z. B. Serra de Tramuntana) sind Tankstellen seltener – tanken Sie dort rechtzeitig nach. Die Benzinpreise liegen bei etwa 1,50 bis 1,60 EUR pro Liter (Stand 2026). An vielen Tankstellen können Sie mit Karte bezahlen, einige kleinere akzeptieren nur Bargeld.
Auf Mallorca gibt es keine Mautstraßen. Einzige kostenpflichtige Strecke ist der Túnel de Sóller (ca. 3,80 EUR pro Fahrt), der Palma mit Sóller verbindet. Alternativ können Sie die alte, kostenlose Passstraße (Coll de Sóller) nehmen – eine wunderschöne Serpentinenstrecke, die im Cabrio besonders Spaß macht und den Umweg absolut wert ist.
In den Touristenorten (Valldemossa, Deià, Pollença) sind Parkplätze in der Hochsaison knapp. Kommen Sie möglichst vor 10 Uhr. Blaue Linien am Straßenrand bedeuten gebührenpflichtiges Parken (Parkscheinautomat), gelbe Linien bedeuten absolutes Halteverbot. In Palma gibt es zahlreiche Tiefgaragen (ca. 2–3 EUR/Stunde). An vielen Buchten und Naturparks sind die Parkplätze kostenlos, aber begrenzt.
Die idealen Monate für Tagestouren mit dem Cabrio sind April bis Juni und September bis Oktober. Dann sind die Temperaturen perfekt (20 bis 28 Grad), die Straßen weniger voll und die Mietwagenpreise günstiger. Im Juli und August wird es im Landesinneren über 35 Grad heiß – dann empfehlen sich Küstentouren und Bergfahrten, wo der Fahrtwind im Cabrio für angenehme Abkühlung sorgt. Der Frühling ist besonders reizvoll, wenn die Mandelbäume blühen (Februar/März) und die Landschaft saftig grün ist.
Die Hauptstraßen und Autobahnen auf Mallorca sind in hervorragendem Zustand. Die Nebenstraßen in der Tramuntana und an der Ostküste sind teils sehr kurvenreich und eng – das ist im Cabrio ein Vergnügen, erfordert aber aufmerksames Fahren. Rechnen Sie mit Radfahrern, besonders auf der MA-10 und in der Tramuntana: Mallorca ist ein beliebtes Radziel. In der Hochsaison kann es an den Zufahrten zu beliebten Buchten und Aussichtspunkten zu Staus kommen.
Tramuntana (Route 3), Santanyí (Route 6), Markttour (Route 7)
Perfekt für einen entspannten Vormittag oder Nachmittag
Cap de Formentor (Route 1), Alcúdia + Formentor (Route 1+2), Artà (Route 5), Inselrundfahrt (Route 8)
Früh starten, viel sehen, unvergessllich
Alcúdia + Playa de Muro (Route 2), Porto Cristo + Drachenhöhlen (Route 4), Markttour (Route 7)
Kinderfreundliche Ziele mit Infrastruktur
Cap de Formentor (Route 1), Serra de Tramuntana (Route 3), große Inselrundfahrt (Route 8)
Die spektakulärsten Fahrstrecken Europas
Ob Sie nur einen halben Tag oder eine ganze Woche Zeit haben – Mallorca belohnt jeden Ausflug mit neuen Eindrücken. Die acht Routen in diesem Guide decken die gesamte Vielfalt der Insel ab: von den dramatischen Klippen des Cap de Formentor über die Kulturschätze der Tramuntana bis zu den versteckten Buchten der Südostküste. Und das Beste: Die Fahrt selbst ist oft das größte Highlight. Mallorcas Küstenstraßen, Serpentinen und Landstraßen durch Olivenhaine und Mandelbaumfelder gehören zu den schönsten Fahrstrecken Europas.
Mit einem Cabrio erleben Sie all das mit Wind in den Haaren, Sonne auf der Haut und Panoramablick ohne Dach dazwischen. Entdecken Sie Mallorca, wie es sein sollte – offen, frei und unvergesslich.
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